Als Kollegin schicke ich komplexe Fälle nach Weißenfels, weil Dr. Strößner da weiterdenkt, wo andere aufhören. Das ist selten geworden. Und es fällt jedem Patienten auf, der dort gewesen ist.
Kieferorthopädie in Weißenfels.
„Schiefe Zähne sind nicht nur ein ästhetisches Thema. Fehlstellungen erschweren die Mundhygiene, begünstigen Karies und Parodontitis, belasten das Kiefergelenk und können die Aussprache beeinträchtigen. Unsere..."
Verstehen, bevor wir handeln.
DVT, intraorale Scans, strukturierte Befundung. Der erste Termin ist keine Behandlung — er ist ein Gespräch mit Daten.

Digital geplant, rückwärts gedacht.
Vom finalen Zahnersatz zurück zur OP. Was am Ende stehen soll, bestimmt den ersten Schritt — nicht umgekehrt.

Minimalinvasiv, navigiert.
Koordiniert durch ein Team unter einem Dach. Chirurgie, Prothetik, Labor — kein Weitergeben, kein Übersetzungsverlust.

Unsere Spezialgebiete — Kieferorthopädie & mehr.
Wir planen jede KFO-Behandlung digital: Intraoralscan, 3D-Simulation, Aligner-Produktion. Sie sehen schon vor Therapiebeginn, wie Ihre Zähne am Ende stehen werden. Die Behandlungsdauer variiert je nach Befund zwischen 6 und 24 Monaten.
GRUNDLAGEN
Kieferorthopädie in Weißenfels – Zähne und Kiefer in eine harmonische Stellung bringen
Die Kieferorthopädie ist das Fachgebiet der Zahnmedizin, das sich mit der Stellung der Zähne und der Lage der Kiefer zueinander befasst. Ziel einer kieferorthopädischen Behandlung ist es, Fehlstellungen von Zähnen und Kiefern so zu verändern, dass die Zähne sauber ineinandergreifen, sich gleichmäßig belasten lassen und sich gut reinigen lassen. Es geht dabei nicht allein um ein gerades Lächeln, sondern um ein funktionierendes Zusammenspiel von Zähnen, Kaumuskulatur und Kiefergelenken – ein Aspekt, der für die langfristige Gesundheit von Zähnen und Zahnfleisch eine wichtige Rolle spielt.
Zähne stehen selten von Natur aus perfekt. Eng stehende, gedrehte oder gekippte Zähne, Lücken, ein Überbiss oder ein Kreuzbiss kommen häufig vor und haben ganz unterschiedliche Ursachen – von der vererbten Kiefergröße über frühe Gewohnheiten wie Daumenlutschen bis hin zu früh verlorenen Milchzähnen. Eine kieferorthopädische Behandlung verschiebt die Zähne über sanften, kontinuierlichen Druck schrittweise an ihre geplante Position. Der Knochen um die Zahnwurzel baut sich dabei auf der einen Seite ab und auf der anderen wieder auf, sodass der Zahn samt Wurzel langsam durch den Kieferknochen wandert. Dieser biologische Umbauprozess braucht Zeit und lässt sich nicht beliebig beschleunigen.
Heute stehen für diese Aufgabe verschiedene Wege zur Verfügung. Neben der klassischen festen Zahnspange mit Brackets und Drähten haben sich transparente Aligner – also herausnehmbare, nahezu unsichtbare Kunststoffschienen – als Behandlungsmöglichkeit etabliert. Welcher Weg im Einzelfall geeignet ist, hängt von der Art und dem Ausmaß der Fehlstellung, vom Alter sowie von den persönlichen Vorstellungen ab. Eine pauschal beste Methode gibt es nicht; es gibt nur die für die jeweilige Situation passende.
Im Zahnkompetenzzentrum Dr. med. dent. M.Sc. Sandro Strößner in Weißenfels nehmen wir uns Zeit, Ihre Ausgangssituation gründlich zu erfassen und Ihnen die in Frage kommenden Behandlungswege verständlich zu erläutern. Patientinnen und Patienten aus der Stadt und dem gesamten Burgenlandkreis begleiten wir von der ersten Beratung über die digitale Planung bis zum Abschluss der Behandlung und der anschließenden Stabilisierung des Ergebnisses. Diagnostik, Planung und Betreuung laufen dabei an einem Ort zusammen.
Warum gerade Zähne mehr sind als eine ästhetische Frage
Gut ausgerichtete Zähne lassen sich leichter putzen, weil weniger schwer erreichbare Nischen entstehen, in denen sich Belag und Bakterien sammeln. Das kann das Risiko für Karies und Zahnfleischentzündungen günstig beeinflussen. Ein ausgewogener Biss verteilt zudem die Kaukräfte gleichmäßiger auf die Zähne und kann einseitige Belastungen verringern. Auch das Sprechen und das Abbeißen können von einer geordneten Zahnstellung profitieren. Eine kieferorthopädische Behandlung verfolgt deshalb immer funktionelle und ästhetische Ziele zugleich, ohne dass damit ein bestimmtes Ergebnis im Voraus zugesichert werden kann.
FEHLSTELLUNGEN
Welche Zahn- und Kieferfehlstellungen kieferorthopädisch behandelt werden
Kieferorthopädische Behandlungen kommen bei einer Vielzahl von Fehlstellungen in Frage. Manche fallen vor allem optisch auf, andere wirken sich spürbar auf das Kauen, das Sprechen oder die Reinigung der Zähne aus. Ob und in welchem Umfang eine Behandlung sinnvoll ist, lässt sich erst nach einer genauen Untersuchung beurteilen – die folgende Übersicht zeigt typische Situationen, mit denen Patientinnen und Patienten zu uns kommen.
- Engstand: Die Zähne haben zu wenig Platz im Kiefer, stehen gedrängt, schieben sich übereinander oder drehen sich. Eng stehende Zähne sind oft schwerer zu reinigen.
- Lücken: Zwischen den Zähnen bestehen sichtbare Abstände, etwa durch einen schmalen Kiefer, fehlende Zähne oder einen ungleichmäßigen Durchbruch.
- Überbiss (vergrößerte Frontzahnstufe): Die oberen Frontzähne stehen deutlich vor den unteren, sodass eine größere horizontale Stufe entsteht.
- Tiefbiss: Die oberen Schneidezähne verdecken die unteren beim Zusammenbeißen sehr stark, was die unteren Frontzähne oder das Zahnfleisch belasten kann.
- Kreuzbiss: Einzelne oder mehrere obere Zähne beißen innen an den unteren vorbei, statt außen – seitlich oder im Frontzahnbereich.
- Offener Biss: Vordere Zähne berühren sich beim Zubeißen nicht, sodass eine Lücke zwischen Ober- und Unterkiefer bleibt; häufig in Zusammenhang mit frühen Gewohnheiten.
- Kippungen und Drehungen einzelner Zähne, etwa nachdem ein Nachbarzahn früh verloren gegangen ist und benachbarte Zähne in die Lücke gewandert sind.
Funktionelle und ästhetische Auswirkungen
Fehlstellungen sind unterschiedlich ausgeprägt und nicht jede erfordert zwangsläufig eine Behandlung. Stärkere Abweichungen können jedoch die Reinigung erschweren, einzelne Zähne ungleich belasten oder das Zusammenspiel der Kiefer beeinträchtigen. Manche Patientinnen und Patienten stören sich vor allem am Erscheinungsbild ihrer Zähne, andere bemerken funktionelle Beschwerden beim Kauen oder eine ungleichmäßige Abnutzung. In der Beratung ordnen wir Ihren Befund fachlich ein und besprechen offen, ob eine Behandlung aus medizinischer Sicht angeraten ist, allein ästhetischen Wünschen dient oder ob ein abwartendes Beobachten zunächst ausreicht.
Auch nach früheren kieferorthopädischen Behandlungen kann es vorkommen, dass sich Zähne im Laufe der Jahre wieder leicht verschieben. Solche nachträglichen Veränderungen sind ein häufiger Grund, warum sich Erwachsene erneut mit dem Thema beschäftigen. Ob eine erneute Korrektur sinnvoll ist und welcher Weg dafür in Frage kommt, klären wir individuell anhand des aktuellen Befundes.
ALIGNER VS. FESTE SPANGE
Transparente Aligner und feste Zahnspange im Vergleich
Für die meisten Fehlstellungen stehen heute zwei grundsätzliche Behandlungswege zur Verfügung: die festsitzende Zahnspange und die Behandlung mit transparenten Alignern. Beide bewegen die Zähne über kontrollierten Druck, setzen diesen Druck aber auf unterschiedliche Weise und mit unterschiedlichen Eigenschaften um. Keine der beiden Varianten ist der anderen grundsätzlich überlegen – entscheidend ist, was zur jeweiligen Fehlstellung, zum Alltag und zur Mitarbeitsbereitschaft passt.
Die feste Zahnspange
Bei der festen Zahnspange werden kleine Halterungen, die Brackets, auf die Zähne geklebt und durch einen dünnen Drahtbogen verbunden. Über diesen Bogen und gezielte Anpassungen werden die Zähne kontinuierlich bewegt. Die feste Spange wirkt rund um die Uhr, ohne dass etwas herausgenommen werden muss, und ist damit unabhängig von der Mitarbeit beim Tragen. Sie eignet sich für ein breites Spektrum an Fehlstellungen, auch für komplexere Bewegungen einzelner Zähne und Wurzeln. Die Reinigung um Brackets und Draht herum erfordert allerdings besondere Sorgfalt, und die Halterungen sind sichtbar – sofern keine zahnfarbenen oder innen liegenden Varianten gewählt werden.
Die transparenten Aligner
Aligner sind durchsichtige, dünne Kunststoffschienen, die individuell für Ihr Gebiss gefertigt werden und exakt über die Zahnreihe passen. Sie werden in einer geplanten Abfolge getragen: Jede Schiene verschiebt die Zähne ein kleines Stück, danach folgt die nächste Schiene der Serie. Die Aligner werden zum Essen und zur Zahnpflege herausgenommen und ansonsten den überwiegenden Teil des Tages und in der Nacht getragen – meist wird eine Tragezeit von etwa zweiundzwanzig Stunden täglich empfohlen. Weil sie nahezu unsichtbar sind, fallen sie im Alltag kaum auf. Der Behandlungserfolg hängt jedoch wesentlich davon ab, dass die Schienen konsequent getragen werden.
Welcher Weg geeignet ist, lässt sich nicht pauschal sagen. Manche Fehlstellungen lassen sich gut mit Alignern korrigieren, für andere Bewegungen kann eine feste Apparatur die bessere Kontrolle bieten. Auch eine Kombination beider Ansätze ist je nach Fall denkbar. In der Beratung in Weißenfels beurteilen wir Ihren Befund und besprechen sachlich, welche Behandlungsform in Ihrer Situation in Frage kommt – ohne ein bestimmtes Ergebnis zu versprechen, das sich vorab nicht seriös zusagen lässt.
VORTEILE
Was unsichtbare Schienen im Alltag auszeichnet
Viele Patientinnen und Patienten interessieren sich für Aligner, weil sie sich eine diskrete Behandlung wünschen, die sich gut in den Alltag einfügt. Die folgenden Punkte fassen zusammen, welche Eigenschaften transparente Schienen mitbringen – immer unter der Voraussetzung, dass die Fehlstellung dafür geeignet ist und die Schienen zuverlässig getragen werden.
- Diskretes Erscheinungsbild: Die Schienen sind transparent und fallen im Gespräch und auf Fotos kaum auf.
- Herausnehmbar zum Essen: Sie nehmen die Aligner zu den Mahlzeiten heraus, sodass keine Speisereste an Halterungen hängen bleiben und es keine Einschränkungen bei der Lebensmittelauswahl gibt.
- Einfachere Zahnpflege: Da die Schienen zum Zähneputzen entfernt werden, lassen sich Zähne und Zahnzwischenräume wie gewohnt reinigen.
- Glatte Oberflächen: Ohne Brackets und Drähte entfallen scharfe Kanten, an denen sich Wange oder Lippe reiben könnten.
- Planbare Termine: Die Schienenserie wird im Voraus erstellt, sodass sich die Kontrolltermine in der Regel gut planen lassen.
- Vorschau der geplanten Bewegung: Anhand der digitalen Planung lässt sich der vorgesehene Behandlungsverlauf bereits am Bildschirm nachvollziehen.
- Auch für Erwachsene attraktiv, die sich im Beruf oder im sozialen Umfeld eine möglichst unauffällige Korrektur wünschen.
Worauf bei Alignern zu achten ist
So angenehm die Herausnehmbarkeit im Alltag ist – sie ist zugleich die größte Anforderung an die Mitarbeit. Werden die Schienen zu kurz getragen oder häufig vergessen, verzögert sich der geplante Ablauf, oder das Ergebnis bleibt hinter der Planung zurück. Aligner verlangen daher ein hohes Maß an Eigenverantwortung. Außerdem sollten außer Wasser keine Getränke mit eingesetzter Schiene konsumiert werden, da sich Zucker oder Farbstoffe sonst unter der Schiene sammeln können. Wir besprechen vor Behandlungsbeginn offen, ob die Aligner-Behandlung zu Ihrem Alltag passt, damit Sie eine realistische Entscheidung treffen können.
ABLAUF
So läuft eine Aligner-Behandlung Schritt für Schritt ab
Eine Aligner-Behandlung ist ein geplanter Prozess, der mit einer sorgfältigen Diagnostik beginnt und in einzelne, aufeinander aufbauende Phasen gegliedert ist. Moderne digitale Verfahren ermöglichen es, die geplante Zahnbewegung bereits vor dem Start am Bildschirm darzustellen. Der folgende Überblick zeigt den typischen Verlauf – die konkrete Reihenfolge und Dauer richtet sich immer nach Ihrer persönlichen Situation und kann im Einzelfall abweichen.
- Erstberatung und Befundaufnahme: Wir besprechen Ihr Anliegen, untersuchen Zähne, Zahnfleisch und Biss und klären Ihre Krankengeschichte. Sie erhalten eine erste Einschätzung, ob eine Aligner-Behandlung in Ihrem Fall in Frage kommt.
- Digitaler Scan und Diagnostik: Statt einer klassischen Abformung mit Abdruckmasse wird das Gebiss mit einem intraoralen Scanner dreidimensional erfasst. Bei Bedarf ergänzen Röntgenaufnahmen und Fotos den Befund.
- Digitale Behandlungsplanung: Auf Grundlage der Scandaten wird die schrittweise Bewegung der Zähne am Computer geplant. Die einzelnen Behandlungsschritte werden festgelegt und die geplante Zielstellung sichtbar gemacht.
- Besprechung der Planung und des Kostenplans: Sie sehen den vorgesehenen Behandlungsverlauf, wir erläutern Ablauf, voraussichtliche Dauer und Alternativen und Sie erhalten einen schriftlichen Heil- und Kostenplan, damit Sie in Ruhe entscheiden können.
- Anfertigung der Schienenserie: Nach Ihrer Zustimmung wird die individuelle Abfolge transparenter Schienen hergestellt. Bei Bedarf werden kleine, zahnfarbene Haltepunkte (Attachments) auf einzelne Zähne gesetzt, um bestimmte Bewegungen zu unterstützen.
- Tragephase mit Schienenwechsel: Sie tragen die Schienen über den überwiegenden Teil des Tages und wechseln sie in den vorgegebenen Abständen auf das jeweils nächste Paar der Serie. Zum Essen und zur Zahnpflege nehmen Sie die Aligner heraus.
- Regelmäßige Kontrolltermine: In festgelegten Abständen prüfen wir, ob sich die Zähne wie geplant bewegen, und stimmen den weiteren Ablauf ab. Bei Abweichungen kann die Planung angepasst oder eine ergänzende Schiene gefertigt werden.
- Abschluss und Stabilisierung: Ist die geplante Zahnstellung erreicht, wird die aktive Behandlung beendet. Anschließend folgt die Phase der Retention, um das Ergebnis zu halten.
Der digitale Scan ist für viele Patientinnen und Patienten angenehmer als eine herkömmliche Abformung, weil kein Abdruckmaterial in den Mund eingebracht werden muss. Gleichzeitig liefert er präzise dreidimensionale Daten, auf deren Basis die gesamte Schienenserie geplant und gefertigt wird. Die Visualisierung der geplanten Bewegung ist dabei eine Planungsgrundlage und keine Garantie für ein bestimmtes Endergebnis – der tatsächliche Verlauf hängt unter anderem von der biologischen Reaktion des Gewebes und vom konsequenten Tragen der Schienen ab.
ERWACHSENE & KINDER
Kieferorthopädie für Erwachsene sowie Kinder und Jugendliche
Kieferorthopädie ist längst kein Thema mehr, das nur Kinder und Jugendliche betrifft. Zähne lassen sich grundsätzlich in jedem Alter bewegen, solange Zahnfleisch und Knochen gesund sind. Allerdings unterscheiden sich die Voraussetzungen, die Ziele und die typischen Behandlungswege zwischen den Altersgruppen deutlich. Was im Einzelfall sinnvoll ist, hängt vom Befund, vom Alter und von den persönlichen Vorstellungen ab.
Kinder und Jugendliche
Bei Kindern und Jugendlichen lässt sich das Wachstum des Kiefers in die Behandlung einbeziehen. Während sich Knochen und Kiefer noch entwickeln, können bestimmte Fehlstellungen günstiger beeinflusst werden als nach Abschluss des Wachstums. Deshalb ist eine frühzeitige kieferorthopädische Vorstellung sinnvoll, damit der richtige Zeitpunkt für eine eventuelle Behandlung nicht verpasst wird. Nicht jede Auffälligkeit muss sofort behandelt werden – häufig genügt zunächst ein Beobachten der Entwicklung. Je nach Befund kommen herausnehmbare Apparaturen, feste Spangen oder bei geeigneten Fällen auch Aligner zum Einsatz. Bei Kindern und Jugendlichen spielt zudem die Mitarbeit beim Tragen herausnehmbarer Geräte eine wichtige Rolle für den Verlauf.
Erwachsene
Bei Erwachsenen ist das Kieferwachstum abgeschlossen, sodass sich Korrekturen auf die Bewegung der Zähne im vorhandenen Knochen konzentrieren. Reine Zahnfehlstellungen lassen sich auch im Erwachsenenalter gut angehen; ausgeprägte Abweichungen der Kieferlage hingegen lassen sich allein durch Zahnbewegung nur begrenzt verändern. Viele Erwachsene legen besonderen Wert auf eine unauffällige Behandlung und entscheiden sich daher für transparente Aligner oder dezente feste Apparaturen. Eine wichtige Voraussetzung bei Erwachsenen ist ein gesundes Fundament: Zahnfleisch und Zahnhalteapparat sollten entzündungsfrei sein, bevor mit der Bewegung der Zähne begonnen wird. Bestehende Versorgungen wie Kronen oder Implantate werden in der Planung berücksichtigt, da sie sich anders verhalten als natürliche Zähne.
Unabhängig vom Alter gilt: Eine kieferorthopädische Behandlung setzt gesunde Zähne und ein gesundes Zahnfleisch voraus. Vor dem Start prüfen wir den Zustand des Gebisses und behandeln gegebenenfalls bestehende Karies oder Zahnfleischentzündungen vor. So wird sichergestellt, dass die Zähne auf einem stabilen Fundament bewegt werden. In unserer Praxis in Weißenfels betreuen wir sowohl jüngere als auch erwachsene Patientinnen und Patienten und stimmen den Behandlungsweg individuell ab.
DAUER & RETENTION
Behandlungsdauer realistisch einordnen und das Ergebnis stabilisieren
Eine der häufigsten Fragen vor einer kieferorthopädischen Behandlung betrifft die Dauer. Eine seriöse Antwort lässt sich erst nach der Diagnostik geben, denn die Behandlungszeit hängt von vielen Faktoren ab: vom Ausmaß und der Art der Fehlstellung, von der Reaktion des Gewebes, vom Alter und – gerade bei herausnehmbaren Apparaturen wie Alignern – von der konsequenten Mitarbeit. Kleinere Korrekturen können in einigen Monaten abgeschlossen sein, umfangreichere Behandlungen erstrecken sich häufig über ein bis mehrere Jahre. Diese Spannen sind eine grobe Orientierung und kein Versprechen für den Einzelfall.
Wichtig ist zu verstehen, dass sich die Zahnbewegung nicht beliebig beschleunigen lässt. Der Umbau des Knochens rund um die Zahnwurzel ist ein biologischer Prozess, der seine Zeit braucht. Zu starker oder zu schneller Druck ist nicht zielführend, sondern kann dem Zahnhalteapparat schaden. Eine ruhige, kontinuierliche Bewegung schont das Gewebe und ist daher Teil einer sorgfältigen Behandlung.
Retention – warum das Ergebnis gehalten werden muss
Mit dem Erreichen der geplanten Zahnstellung ist die Behandlung noch nicht abgeschlossen. Zähne haben die natürliche Tendenz, sich nach einer Korrektur wieder in Richtung ihrer ursprünglichen Lage zu bewegen. Damit das erreichte Ergebnis erhalten bleibt, schließt sich an die aktive Phase die sogenannte Retention an. Dabei werden die Zähne über Haltevorrichtungen in ihrer neuen Position stabilisiert, während sich das umgebende Gewebe an die veränderte Stellung anpasst. Die Retention ist kein optionaler Zusatz, sondern fester Bestandteil jeder kieferorthopädischen Behandlung.
- Festsitzender Retainer: Ein dünner Draht wird auf der Innenseite der Frontzähne befestigt und ist von außen nicht sichtbar. Er hält die Zähne dauerhaft in Position und erfordert keine aktive Mitarbeit.
- Herausnehmbare Retentionsschiene: Eine transparente Schiene, die – meist vor allem nachts – getragen wird, um die Zahnstellung zu sichern.
- Kombination beider Varianten, je nach Befund und Lage der Zähne.
Wie lange und in welchem Umfang eine Retention nötig ist, richtet sich nach dem Einzelfall. In vielen Situationen wird empfohlen, das Ergebnis über einen langen Zeitraum zu sichern, da die Rückstellneigung der Zähne grundsätzlich über Jahre bestehen kann. Wir besprechen mit Ihnen, welche Form der Retention zu Ihrer Situation passt, und kontrollieren die Haltevorrichtungen in regelmäßigen Abständen. So bleibt das Ergebnis der Behandlung langfristig stabil – vorausgesetzt, die Retentionsempfehlungen werden eingehalten.
KOSTEN & REGION
Kosten, KIG-Einstufung und Ihr Weg nach Weißenfels
Die Kosten einer kieferorthopädischen Behandlung hängen von mehreren Faktoren ab: von der Art und dem Umfang der Fehlstellung, von der gewählten Behandlungsform – feste Spange oder Aligner – sowie von der voraussichtlichen Dauer und ergänzenden Leistungen. Aus diesem Grund lässt sich kein pauschaler Preis nennen. Sie erhalten von uns vor Behandlungsbeginn einen schriftlichen, nachvollziehbaren Heil- und Kostenplan, in dem alle Positionen aufgeführt sind, sodass Sie eine klare Grundlage für Ihre Entscheidung haben.
Ob und in welchem Umfang sich die gesetzliche Krankenkasse an den Kosten beteiligt, richtet sich bei Kindern und Jugendlichen nach der Schwere der Fehlstellung. Diese wird über ein bundesweit einheitliches System eingestuft, die kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG). Erst nach der Befundaufnahme lässt sich beurteilen, in welche Gruppe eine Fehlstellung fällt und welche Leistungen damit verbunden sind.
Bei gesetzlich versicherten Kindern und Jugendlichen übernehmen die Krankenkassen die Kosten einer medizinisch notwendigen kieferorthopädischen Behandlung, wenn die Fehlstellung in eine der höheren kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG 3 bis 5) eingestuft wird. Leichtere Fehlstellungen (KIG 1 und 2) gelten in der Regel nicht als kassenpflichtig und sind dann als Privatleistung zu tragen. Bei Kassenbehandlungen wird ein Eigenanteil zunächst von den Eltern verauslagt und nach erfolgreichem Abschluss der Behandlung erstattet. Für Erwachsene ist eine kieferorthopädische Behandlung nur in eng begrenzten Ausnahmefällen Kassenleistung; sie ist daher meist privat zu finanzieren. Zusätzliche Wünsche wie transparente Aligner über die Regelversorgung hinaus sind grundsätzlich privat zu tragen. Privat- und Zusatzversicherte klären die Erstattung am besten vorab mit ihrem Versicherer, da die Tarife unterschiedlich sind. Gern erstellen wir Ihnen einen Kostenplan, den Sie vor der Behandlung einreichen können – sprechen Sie uns einfach an unter 03443 / 339 65 54.
Beratung in Weißenfels und Umgebung
Das Zahnkompetenzzentrum Dr. med. dent. M.Sc. Sandro Strößner ist in Weißenfels für Patientinnen und Patienten aus der Stadt und dem Umland da. Aus Orten im Burgenlandkreis wie Hohenmölsen, Lützen, Teuchern, Naumburg, Zeitz, Bad Dürrenberg und den umliegenden Gemeinden ist die Praxis gut erreichbar. Beratung, digitale Diagnostik, Planung und die laufende Betreuung erfolgen an einem Standort, sodass Ihre Behandlung über alle Phasen hinweg koordiniert begleitet wird.
Wenn Sie über eine Zahnkorrektur nachdenken oder unsicher sind, welcher Weg für Sie oder Ihr Kind in Frage kommt, ist ein persönliches Beratungsgespräch der beste erste Schritt. Dabei sehen wir uns Ihre Situation an, beantworten Ihre Fragen und zeigen Ihnen die möglichen Behandlungswege auf – sachlich, verständlich und ohne Zeitdruck. Vereinbaren Sie gern einen Termin telefonisch unter 03443 / 339 65 54. Wir nehmen uns Zeit für Ihr Anliegen und begleiten Sie auf dem Weg zu einer geordneten Zahnstellung.
Gerade Zähne – für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
Schiefe Zähne sind nicht nur ein ästhetisches Thema. Fehlstellungen erschweren die Mundhygiene, begünstigen Karies und Parodontitis, belasten das Kiefergelenk und können die Aussprache beeinträchtigen. Unsere Kieferorthopädie in Weißenfels bietet das gesamte Spektrum moderner KFO – für jede Altersgruppe.
Kinder und Jugendliche profitieren von frühzeitiger Diagnostik (Durchbruchsbehinderungen, Kreuzbiss, offener Biss) und klassischen herausnehmbaren und festsitzenden Spangen. Erwachsene entscheiden sich heute überwiegend für unsichtbare Aligner – transparente Kunststoffschienen, die sich der Zahnstellung individuell anpassen und kaum bemerkt werden.
Stimmen, die geblieben sind.
Ein sehr fachlich kompetenter Zahnarzt, der über eine sehr große Auswahl an Fachwissen verfügt. Für Kinder und behinderte Menschen jeglichen Alters sehr zu empfehlen, da er sehr einfühlsam und verständnisvoll ist. Da ich keine Betäubung nehme, kann ich nur berichten, was meine Freunde erzählen: Er spritzt so gut, dass man es gar nicht spürt. Jeder Schritt wird einem erklärt, sodass gar keine Angst erst entstehen kann. Ich fühle mich sehr gut behandelt.
Technisch alles auf dem neuesten Stand und fachlich 1a. Hier hat man das Gefühl, in guten Händen zu sein. Gut fand ich auch, dass ich nie lange warten musste.
Fragen, ruhig beantwortet.
Im Zahnkompetenzzentrum